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Staatlich geprüfte Logopädin Staatlich geprüfter Logopäde
mit der Möglichkeit zum Bachelor of Health, NL (Speech and Language Therapy)
Eine Ausbildung des Lehrinstituts für Logopädie

In der heutigen Zeit, in der die Kommunikation immer schneller wird, kann man ohne die Beherrschung der gesprochenen und geschriebenen Sprache in der Gesellschaft kaum mithalten. Nicht zuletzt die PISA-Studie hat uns die Augen dafür geöffnet, wie wichtig Sprachförderung bei Kindern bereits im vorschulischen Bereich ist. Auf der anderen Seite wird die Bevölkerung immer älter, damit verbunden ist häufig das Auftreten von Krankheiten, die die Sprache und das Sprechen beeinträchtigen können. Dies sind nur zwei Beispiele aus dem äußerst vielfältigen logopädischen Wirkungsbereich.
Ziel der Arbeit von Logopäden/innen ist es, Patienten/innen auf dem Weg zu einer bestmöglichen Kommunikation zu unterstützen und ihnen auf diese Weise zu helfen, (wieder) uneingeschränkt an der Gesellschaft teilnehmen zu können. Wer Freude am therapeutischen Umgang mit Menschen aller Altersgruppen hat und sich für die Vereinigung sprachlicher, medizinischer und pädagogischer Fähigkeiten interessiert, wird sich auch für den Beruf des/r Logopäden/in begeistern können.

1. Berufsausbildung
Die Ausbildung dauert drei Jahre und beginnt am 1. September eines jeden Jahres. Den Abschluss bildet das deutsche Examen zum/r staatlich geprüften Logopäden / staatlich geprüften Logopädin.
Im Anschluss daran besteht die Möglichkeit, innerhalb eines vierten Jahres und mit Vorlesungen in Deutsch und der Erstellung einer Diplomarbeit in deutscher Sprache den Abschluss zum Bachelor of Health, NL (Speech and Language Therapy) bei unserem Kooperationspartner, der Hogeschool Zuyd in Heerlen, NL, zu erwerben.
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2. Aufnahmevoraussetzungen
- Möglichst Fachhochschulreife, mindestens Fachoberschulreife
- Volljährigkeit
- HNO-Ärztliches/Phoniatrisches Gutachten
- individuelle Eignungsprüfung
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3. Ausbildungsinhalte
Theoretische Ausbildung
Die Inhalte entsprechen sowohl deutschen, nach dem Curriculum für die Ausbildung zum Logopäden (LogAPrO vom 1.10.1980), als auch niederländischen Anforderungen. Der Unterricht im Fachbereich Logopädie findet in Form des Problemorientierten Lernens (POL) in der gleichen Weise wie an der Fachhochschule Zuyd / Heerlen statt. In diesem Unterrichtssystem wird in den Unterrichtsgruppen erlernt, ein Thema oder eine Frage zu analysieren, nach Literatur zu recherchieren, diese auszuwerten und schließlich Lösungen zu vergleichen, auszuwählen und umzusetzen. Dabei nimmt der Dozent die Rolle eines Tutors ein. Von dem/r Studierenden wird mehr Initiative in Bezug auf das selbstgesteuerte Lernen erwartet. In den Trainingsgruppen vermitteln die Dozenten in unmittelbarem Bezug zum Thema der Unterrichtsgruppen die entsprechenden logopädischen Techniken.
So ist diese Art der Ausbildung zugleich eine Vorbereitung auf die spätere Berufstätigkeit, wo häufig Probleme selbstständig gelöst werden müssen und in Gruppen zusammengearbeitet wird (z. B. bei berufsübergreifender Teamarbeit, Konferenzen, Kommissionen, Beratungsstrukturen).
Analog der "konventionellen" Ausbildung umfasst die Ausbildung unter anderem folgende Fachgebiete:
- Anatomie, Physiologie, Pathologie
- Neurologie
- Phoniatrie
- (Päd-)Audiologie
- Phonetik / Linguistik
- Psychologie
- Soziologie
- (Sonder-)Pädagogik
- Stimmbildung
- Sprecherziehung
- Logopädie
Die praktische Ausbildung
Während der fundierten praktischen Ausbildung behandeln die Studierenden im Lehrinstitut unter Supervision unserer LehrlogopädInnen Patienten mit kindlichen Sprach- und Sprechtörungen, Stimmstörungen und neurologischen Störungsbildern.
In einer Düsseldorfer Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen finden zudem einmal wöchentlich logopädische Therapien unter fachlicher Anleitung statt.
Zusätzlich finden externe Praktika in logopädischen Praxen, neurologischen Kliniken, Rehaeinrichtungen und Kindergärten statt. Die Studierenden werden auch während der externen Praktika von den LehrlogopädInnen betreut.
Eine logopädische Lehrpraxis im Präha Bildungszentrum steht den Studierenden für Hospitationen zur Verfügung.

Interdisziplinäre Projekte im Präha Bildungszentrum
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4. Räumlichkeiten und technische Ausstattung
Die modernen, hellen und freundlichen Unterrichtsräume befinden sich im so genannten Aureum. Die verkehrsgünstige Lage im Düsseldorfer Stadtteil Lörick bietet hervorragende Anbindungen zur Innenstadt, zum Hauptbahnhof, wie auch zur Autobahn.
Die großzügig gestaltete Mediothek lädt zum Studieren und zum Arbeiten am PC ein.
Moderne Audio- und Videoübertragung der von den Studierenden durchgeführten Therapien, die für die praktische Ausbildung genutzt werden.
Seit 2009 arbeiten unsere Dozenten/innen und Studierende mit der interaktiven internetgestützten Lernplattform Moodle.
5. Berufsbild und Berufsfelder
Menschen aller Altersgruppen, die unter Kommunikationsstörungen leiden, werden von Logopäden/innen behandelt. Die therapeutische Tätigkeit beinhaltet Diagnose, Therapie und Beratung der Patienten/innen bei allen Störungen der Sprache, des Sprechens, der Stimme, des Sprechflusses, des Schluckens sowie bei Störungen des Gehörs. Diese können organisch oder funktionell verursacht sein. Auf der Basis einer ärztlichen Verordnung setzen Logopäden/innen therapeutische und präventive Maßnahmen ein.
Die Vielseitigkeit der Tätigkeitsgebiete ermöglicht dem/r Logopäden/in eine Spezialisierung entsprechend der Fähigkeiten und Neigungen. Die Berufsaussichten für Logopäden/innen sind als gut zu bewerten. Als Einsatzgebiete ergeben sich angestellte oder selbstständige Tätigkeiten in:
- logopädischen Praxen
- Krankenhäusern
- Rehabilitationskliniken
- Einrichtungen für hör- und sprachbehinderte Kinder
- Förderschulen mit Förderschwerpunkt Sprache
- Kindertagesstätten
- Sozialpädiatrischen Zentren
Die zusätzliche Qualifikation zum Bachelor of Health, NL (Speech and Language Therapy) vermehrt die Chancen vor allem in Bezug auf eine leitende Tätigkeit und/oder wissenschaftliches Arbeiten in den genannten Einsatzbereichen. Gehobene Tätigkeiten in Verbänden, Krankenkassen, der Industrie als auch im Ausland sind weitere Perspektiven der Berufstätigkeit. Nur dieser Abschluss ermöglicht es Logopäden/innen, auch international tätig zu sein.

6. Ausbildungskosten
Die Ausbildung ist schulgeldpflichtig. Das monatliche Schulgeld beträgt 729,00 €.
Ab dem dritten Ausbildungsjahr können sich die Schüler/innen kostenneutral in der Hochschule Zuyd als Studenten/innen eintragen.
Bücher, Unterrichtsmaterial und Fahrtkosten sind von dem/r Teilnehmer/in selbst zu tragen.
7. Förderung
Ausbildungsbeihilfen können beantragt werden nach:
- BAföG
- Berufsgenossenschaft
- Berufsförderungsdienst der Bundeswehr
8. Kooperationspartner
Unser Kooperationspartner ist die Hogeschool Zuyd in Heerlen, Niederlande. Während der dreijährigen Ausbildung zum/r Logopäden/in an der Präha, Lehrinstitut für Logopädie in Düsseldorf, können die Studierenden ab dem 3. Ausbildungsjahr auf eigenen Wunsch als Studenten/innen der Fachhochschule in Heerlen eingeschrieben sein. Dieses ist erforderlich, wenn nach dem deutschen Examen zum/r Logopäden/in noch der niederländische Fachhochschulabschluss zum Bachelor of Health, NL (Speech and Language Therapy) in einem weiteren Studienjahr erworben werden soll. Für das zusätzliche 4. Jahr in Heerlen fallen dann eigene Studiengebühren an. Während des 3. Ausbildungsjahres in Düsseldorf, bei gleichzeitiger Einschreibung in der Hochschule in Heerlen, gelten besondere Konditionen.
Bilder aus der Hogeschool in Heerlen:


Weitere Informationen über unseren Kooperationspartner finden Sie unter www.hszuyd.nl.
9. Downloads
10. Mitgliedschaft in Verbänden
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Wir sind Mitglied im European Partnership of Evidence and Problem Based Paramedical Education (EPEPE)
EPEPE steht für European Partnership of Evidence and Problem Based Paramedical Education, dies bedeutet eine enge internationale Zusammenarbeit durch ein gemeinsames Curriculum, sowie durch gemeinsame Lehrpläne und ständigen Erfahrungsaustausch der in EPEPE zusammen geschlossenen Schulen.
» weitere Informationen
Website: www.epepe.eu
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Wir sind Mitglied im BDSL, dem Bundesverband Deutscher Schulen für Logopädie.
Der BDSL wurde im Jahre 1999 gegründet. Das wichtigste Ziel ist die Qualitätssicherung der Ausbildung.
Website: www.bdsl-ev.de
Mit der Gründung des Bundesverbandes Deutscher Schulen für Logopädie existiert erstmalig eine eingetragene Organisationsform der Ausbildungseinrichtungen für Logopädie in Deutschland. Es gibt derzeit 33 Mitgliedsschulen in Deutschland.
Qualitätskriterien des BDSL
Zehn Punkte als Hilfe für die Beurteilung einer guten Ausbildungsstätte für Logopädie
Es ist ein Ausbildungskonzept als Überblick über die Ausbildung an der Schule gemäß Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Logopädie (LogAPrO,1980) vorhanden und einsehbar.
Die Praxisausbildung ist in den Schulungsräumen integriert und durch festangestellte, erfahrene und spezifisch aus- und fortgebildete Lehrlogopäden/innen sichergestellt.
Die Ausbildungsstätte verfügt über ein System, aus dem die Praxisausbildung, die Supervisionen und andere Lehr-/Lernkontakte mit den Lehrlogopäden/innen (z.B. Lernerfolgsgespräche) einsichtlich sind.
Eine Ausbildungsambulanz mit mehreren Schultherapieräumen, Beobachtungsräumen über Einwegscheibe und Videoanlage ist vorhanden.
Es bestehen enge Kooperationen mit Einrichtungen der Versorgung von Patienten/innen mit Sprach-, Sprech-, Stimm-, Hör- und Schluckstörungen (Krankenhäuser, Sprachheileinrichtungen, Schulen, Hochschulen, Selbsthilfegruppen ...).
Eine aktuelle Bibliothek mit Literatur und Fachzeitschriften sowie Internetarbeitsplätze stehen zur Verfügung.
Ein vielfältiges Diagnostik- und Therapiematerial steht in der Schule bereit. Die Materialien entsprechen dem aktuellen Forschungsstand in der Logopädie.
Die externen Praktikazeiten gehen nicht über 25 Wochen der Gesamtausbildung hinaus und sind in mindestens zwei bis drei Abschnitte aufgeteilt.
Die kontinuierliche Arbeit an der Qualität der Ausbildung dokumentiert die Schule durch ihre Mitgliedschaft im Bund deutscher Schulen für Logopädie (BDSL) und in der Zusammenarbeit mit dem Deutschen Bundesverband für Logopädie (dbl). Ein wichtiges Qualitätssiegel für die interne Organisation ist ein Siegel z.B. nach DIN ISO.
Die Kriterien für das Bewerber/innen-Auswahlverfahren sind transparent und die Bewerber/innen können mit aktuell Studierenden der Schule während des Auswahlverfahrens sprechen.
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Eine Übersicht über unsere Mitgliedschaften in Verbänden finden Sie hier. |
Logopädische Lehrpraxis
Im Februar 2009 wurde die Lehrpraxis im Lehrinstitut für Logopädie eröffnet.
Für alle Störungsbilder finden Sie in der logopädischen Praxis Cordula Helfert kompetente Logopädinnen und Logopäden. Nähre Informationen finden Sie unter www.logopaedie-helfert.de.
Cordula Helfert ist telefonisch erreichbar unter 0211-52289071 oder per E-Mail unter praxis@logopaedie-helfert.de.
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