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Rhein-Erft-Kreis. Landrat Werner Stump sieht in der Generationen Akademie Rheinland ein "Leuchtturmprojekt". Und wenn die GAR am 17. Dezember den 1-A-Stempel vom Ausschuss der Regionale 2010 wie erwartet bekommt, dann wäre das ein entscheidender Schritt auf dem Weg in eine erfolgreiche Zukunft des Projektes. Hinter GAR steckt die Idee, ein neues umfassendes Bildungsangebot für die immer größer werdende "Generation 50plus" aufzubauen. In dieser Generation stecke unglaublich viel Potenzial, sagt Rainer Overmann, Geschäftsführer der Generationen Akademie. Dieses Potenzial nutzbar zu machen sei entscheidend für die Zukunft von Gesellschaft und Wirtschaft. Deshalb ist GAR zunächst einmal eine offene Plattform, die das (Bildungs-)Angebot ihrer Akteure vernetzt. Darüber hinaus wird die Generationenakademie aber auch eigene Zertifikatslehrgänge anbieten. Das, so erklärt es Overmann, "wird Premiumprodukt". Es geht um die Verbindung von klassischer Weiterbildung und Studium. Der "Generationenmanager" mit entsprechender thematischer Ausrichtung ist eine neuartige Qualifizierungsform, die mit altersgerechter Methodik wissenschaftlich fundiert Inhalte sehr praxisnah vermittelt. Diese als "Dachmarke" gedachte Qualifizierung kann auf Wunsch der Teilnehmer im sogenannten "Weiterbildungsmaster" einer Hochschule münden. Schon im Januar 2010 soll der erste dieser Zertifikatslehrgänge starten. Das Thema "Gesundheit" sei nicht zufällig gewählt, erklären Stump und Overmann. Bewegung im Alter sei vielmehr der Schlüssel für die weitere Leistungsfähigkeit in nahezu allen Bereichen. Für ihr gesamtes Angebot nutzt die Generationen Akademie die Kompetenz ihrer Partner aus Bildung und Wirtschaft. Deshalb wird der erste Zertifikatslehrgang in enger Kooperation mit der Sporthochschule Köln angeboten und organisiert. Beteiligt sind darüber hinaus die Präha-Gruppe in Kerpen, der Kreissportbund und auch der Landessportbund. Vom Erfolg der Generationen Akademie Rheinland sind Werner Stump und Rainer Overmann beide überzeugt. Genährt wird ihr Optimismus durch die schon heute recht große Zahl an Mitgliedern und Mitmachern, aber auch durch die Signale aus der Industrie, das Projekt zu unterstützen. Der Kreis hat aus seinen Haushaltsmitteln eine "Anschubfinanzierung" bezahlt, in etwa drei Jahren, so rechnet Overmann, müsse sich die Akademie privatwirtschaftlich am Markt behaupten.
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