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Berlin/Düsseldorf, 12. November 2009 - Auf der heutigen Jahrespressekonferenz im Rahmen des Bundeskongresses 2009 des Verbands Deutscher Privatschulverbände e. V. (VDP) in Düsseldorf forderte der VDP die Bundesregierung und die Bundesagentur für Arbeit (BA) auf, nicht weiter über Senkungen der Investitionen in Bildung bei der BA zu diskutieren, sondern in der jetzigen Krise gerade Weiterbildungsaktivitäten zu stärken. Zahlreiche Studien belegen, dass Weiterbildung sowohl mittel- als auch langfristig positive Effekte erzielt - und zwar für die Gesellschaft als Ganzes, für die Wirtschaft und den Teilnehmer selbst. "Beispielsweise hat das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in mehreren Untersuchungen gezeigt, dass berufliche Weiterbildung eine dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt positiv beeinflusst. Daher müssen die Bundesregierung und die BA gerade jetzt, wo die Arbeitslosenzahlen zunehmen, verstärkt in Weiterbildung von Arbeitnehmern und Erwerbslosen investieren. Berufliche Weiterbildung ist das Kernstück des Lebenslangen Lernens", erklärt Julia Schier, Bundesgeschäftsführerin des VDP. Zum einen helfe die fortlaufende Qualifizierung von Arbeitnehmern, sie auf neue Herausforderungen im Berufsleben vorzubereiten. "Zum anderen ist es wichtig, dass wir insbesondere Erwerbslosen den Wiedereinstieg in das Berufsleben ermöglichen. Durch zukunftsweisende und bedarfsgerechte Weiterbildungsmaßnahmen stärken wir ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt deutlich und tragen gleichzeitig dazu bei, den zunehmenden Fachkräftemangel abzumildern", so Schier weiter. Erfolgreiche Weiterbildung sei aber nur dann zu realisieren, wenn allen Beteiligten klar sei, dass entsprechende Qualifikationsmaßnahmen Zeit benötigen. In ein bis zwei Wochen sei die nachhaltige Vermittlung von umfassendem Fachwissen und Praxiserfahrung kaum möglich. Auch der diesjährige VDP-Bundeskongress steht im Zeichen der Aus- und Weiterbildung. Unter dem Motto "Mit Bildung aus der Krise" diskutieren Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik auf dem zweitägigen Kongress mit über 200 Vertretern freier Bildungseinrichtungen unter anderem über Möglichkeiten, durch Weiterbildungsmaßnahmen positive Effekte für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland anzustoßen. Der Verband Deutscher Privatschulverbände e.V. vertritt freie Bildungseinrichtungen im allgemein bildenden und berufsbildenden Schulbereich sowie in der Erwachsenenbildung und im tertiären Bereich (Fachhochschulen und Hochschulen). Der 1901 gegründete Verband bindet seine Mitglieder weder weltanschaulich noch konfessionell oder parteilich. Zusammen mit den beiden konfessionellen Privatschulverbänden, dem Bund der freien Waldorfschulen und der Vereinigung Deutscher Landerziehungsheime bildet der VDP die Arbeitsgemeinschaft Freier Schulen. Verantwortlich für den Inhalt: Florian Becker, Pressesprecher Verband Deutscher Privatschulverbände (VDP)
Die Präha Gruppe ist Mitglied im VDP Verband Deutscher Privatschulen NRW e.V. und im Verband Deutscher Privatschulverbände (VDP).
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